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BUNBURY

Badisches Tagblatt, Ute Bauermeister, 14.01.2020

Normal war gestern. Heute ist divers. Oscar Wilde, ganz wild! (..)

Pinar Karabulut inszeniert die turbulente Verwechslungsstory am BADISCHEN STAATSTHEATER als skurril-absurde Tanzrevue ohne Scheu vor grotesker Überzeichnung, mit viel Verve und fantastischer Umwertung der Werte für Ladies und Gentle-Ladies!

(...) Selten gab es leidenschaftlichere Küsse zwischen zwei Frauen, selten wurden die Rollen so glänzend getauscht, dass keiner mehr weiß, was Männlein und Weiblein und ob das überhaupt noch von Bedeutung ist.

(...) Verdammt gut in Form sind die sechs Darsteller, die jede Menge Hüftschwünge, Beckenverrenkungen, Tanzeinlagen oder yoga-artige Übungen darbieten, zu abrupt einsetzender Pop-Musik, die auch mal Unterhaltungen mitten im Satz unterbricht. Es ist ein großer, sich von Minute zu Minute steigernder Spaß, diesen Schauspielern über knapp zwei Stunden zuzusehen.

Rüdiger Krohn, Die Rheinpfalz, 14.01.2020

Als Karlsruher Spartenchefin hat Anna Bergmann die feministisch engagierte Regisseurin Pinar Karabulut ins Haus geholt, die radikal alle sexuellen Zuordnungen tilgt (...)

Der handwerklich virtuose Heisam Abbas als überspannte Miss Prism überzeugt durch souveräne Präsenz.

SWR 2, Marie-Dominique Wetzel, 13.01.2020

Mit Bunbury inszeniert Pinar Karabulut am BADISCHEN STAATSTHEATER KARLSRUHE Oscar Wildes Komödie The Importance of Being Earnest als schrill-buntes Geschlechter-Verwechslungsspiel.

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