Zur mobilen Version

Navigation einblenden

TOLOMEO, RE D'EGITTO

Ihre Bemerkungen erreichen uns nur bei Angabe Ihres vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse.

Neuen Eintrag für unser Gästebuch verfassen

Bitte füllen Sie alle Felder aus. Ihre Bemerkungen erreichen uns nur bei Angabe Ihres vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte beachten Sie, dass Ihr Eintrag nicht sofort veröffentlicht werden kann.






Ernst Ott schrieb am 06.03.2020:
Tolomeo war einfach genial!

Dass die Sänger, das Orchester und der hochmusikalische Dirigent Federico Maria Sardelli auf Weltniveau waren, das ist man sich von den Händelfestspielen ja gewohnt. Dass aber auch die Regie (Benjamin Lazar) solchen Tiefgang hatte, das ist selten: Das Beste seit langer Zeit!
Obwohl die Rezensenten sonst stets das Bekannte wollen, die immer gleichen altgewohnten Einfälle des Regietheaters, wagt Lazar Neues. Er schafft genau das, was Händel ursprünglich beabsichtigte: Aktualisierung! Während jeder Arie vergisst man den historischen Stoff und ist selbst betroffen. Die eigenen Emotionen werden geweckt. Es wird deutlich, wie aufregend aktuell Händel ist. Große Themen heutiger Menschen werden transportiert: Wir sehen, wie schnell Macht Beziehungen zerstören kann. Wir erleben hautnah mit, wie aus Gutem Schlechtes hervorgehen kann, denn Elisas Arien machen den Wandel von Liebe zu Hass verständlich. Große Fragen werden aufgeworfen: Bin ich von den eigenen Emotionen getrieben oder beherrsche ich sie?
Wo sind heute die Herrscher, die Liebe predigen, jedoch nur ihre Eigeninteressen durchsetzen? All das vermittelt uns dieser kreative Regisseur erlebbar und ganz ohne Zeigefinger. Hier hat – was eigentlich kaum möglich ist – die Regie ein ähnlich hohes Niveau erreicht wie Händels Werk selbst.
Großen Dank an den Regisseur und Vorfreue auf Tolomeo im nächsten Jahr!
Ernst Ott

Auf diesen Eintrag antworten

Bitte füllen Sie alle Felder aus. Ihre Bemerkungen erreichen uns nur bei Angabe Ihres vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte beachten Sie, dass Ihr Eintrag nicht sofort veröffentlicht werden kann.






Oliver Warzecha schrieb am 24.02.2020:
*** Nichts außer Wellen ***
Die Inszenierung von Tolomeo war eine der langweiligsten, die ich je gesehen habe. Ich war eigentlich guter Dinge, daß das Staatstheater Karlsruhe nach dem missratenen IL TRIONFO DEL TEMPO E DEL DISINGANNO wieder auf gutem Weg ist, die Inszenierunge der letzte Jahr wie herausragend Semele und Serse waren phenomenal. Tolomeo jedoch so fad, langweilig, nur Wellen, fast konzertant, das alberne Gespiele mit den Rosen und dann die Quallen! Absolut schwach, wir sind sehr enttäuscht! Zum Glück hat es die sehr schöne Musik, das tolle Orchester und vor allem die sehr guten Solisten gegeben, die den Abend gerettet haben.

Auf diesen Eintrag antworten

Bitte füllen Sie alle Felder aus. Ihre Bemerkungen erreichen uns nur bei Angabe Ihres vollständigen Namens und einer gültigen E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte beachten Sie, dass Ihr Eintrag nicht sofort veröffentlicht werden kann.






Navigation einblenden