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Stefan Strumbel

Stefan Strumbel

Foto: Nils Müller

Stefan Strumbel, 1979 in Offenburg geboren, arbeitet als freischaffender Künstler. Die Auseinandersetzung mit dem Komplex „Heimat“ ist seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn das zentrale Leitthema. In Grafiken, Objekten, Skulpturen und raumgreifenden Installationen untersuchte er den Heimat-Begriff und stellt dem mit Geborgenheit assoziierten Begriff als Sehnsuchtslandschaft der Romantik oder der Projektionsfläche einer heilen Welt der Nationalisten, ein buntes Bild der Vielseitigkeit entgegen.
Der Begriff „Heimat“ wird bei Strumbel aber nicht bildhaft übersetzt, da jener immer nur einen Ausschnitt abbilden kann, von dem was Heimat bedeutet oder sein könnte. Der Künstler bietet dem Betrachter ein offenes System von Metaphern und Referenzen an, die gegenstandslosen Arbeiten werden so zu Projektionsflächen für den Rezipienten. Die neuen abstrakten Arbeiten mit ihren minimalen Verweisen und Eingriffen durch Lupo, dienen als Folien für alles Seelische, „das Unsichtbare im Sichtbaren“ wie Immanuel Kant sagte, für alles was es zu schützen gilt. Stefan Strumbel lebt in Offenburg. Als Bühnenbildner ist er mit der Produktion Die neuen Todsünden erstmals am STAATSTHEATER vertreten.

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